Familie Heller – Chronik

Die Pension Gästehaus Heller liegt am Fuße der Wehrkirche und war früher ein Winzerhaus bestehend aus Kremser Str. 14 (rechts) und Kremser Str. 195 (links).
Auf einem Gemälde aus dem Jahr 1701 ist es bereits zu erkennen, das Haus ist also mindestens 300 Jahre alt.

Um 1900 wurde mit dem Bau der Donauuferbahn begonnen, der damalige Hausbesitzer richtete das „Café zur Donauuferbahn“ ein.
1922 gründete Franz Heller sen. eine Schneiderei, die von 1955-1992 von Johanna und Franz Heller betrieben wurde.
Im jetztigen Schneiderstüberl – ebenso wie im Frühstücksraum – wurden der bis 1992 viel Dirndl, Trachten, Wachauer Kalmuckjanker und Alltagskleidung von Franz und Johanna Heller (Senioren des Hauses) genäht wurden.
1970 gründeten Franz u. Johanna Heller die Pension Gästehaus Heller, damals noch mit 4 Zimmern.

Tochter Annemarie Heller fühlt sich weniger beim Schneidern, als eher im Tourismus daheim und leitet seit 1993 die Pension Gästehaus Heller.
Bis 2004 war Annemarie noch in der Tourismusinformation von Weißenkirchen tätig, und gibt ihr Wissen über die Wachauer Ausflugsziele, Sehenswürdigkeiten, Wandertipps etc. gerne weiter.

Best of Wachau - Gästehaus Heller2004 heiratete Annemarie Heller den aus Straubing/Niederbayern stammenden Alexander Probst. Alexander Probst nahm den Hausnamen Heller an, und führt die Guide/Fremdenführeragentur von Franz Heller weiter, mit der er – hauptsächlich für Kreuzfahrtschiffe und Gruppen – in der Wachau Führungen und Weinverkostungen organisiert.
Annemarie Heller ist gemeinsam mit Ehemann Alexander und Eltern um das Wohl ihrer Gäste bemüht und verwöhnt diese im neuen Frühstücksraum , einem Teil der alten Schneiderei, mit einem reichhaltigen Wachauer Frühstücksbuffet.

Best of Wachau - Gästehaus HellerAnnemarie Heller ist auch mit viel Freude und Engagment Autorin im Wachau-Blog.

Bemüht die historische Bausubstanz zu erhalten, wird das Haus Heller laufend renoviert.
Zuletzt wurde die alte Schneiderei  2007/2008 nach umfassenden Umbauarbeiten zu einem Frühstücks- und Aufenthaltsraum „Schneiderstüberl“, und Zimmer wurden neu möbliert. Im Winter 2013/2014 wurde die Ölheizung gegen eine moderne Pelletheizung getauscht, ein Umbau den man nicht sehen kann, der aber jährlich ca. 17,4 Tonnen CO2 einspart.